Seit über einem Jahrhundert weist Hörnums Wahrzeichen Schiffen den rechten Weg und gibt heute vor allem auch einen besonderen Blickfang und ein beliebtes Fotomotiv ab.
1907 wurde der gusseiserne Turm auf einer Düne erbaut, um die Fahrrinne zwischen Sylt und der benachbarten Insel Amrum zu bezeichnen. Am 8. August 1907 war der Turm in Betrieb genommen worden, erst 1948 wurde er ans Stromnetz angeschlossen – zuvor wurde die Lampe noch per Hand mit Petroleum befeuert. Einen Leuchtturmwärter gibt es seit 1976 nicht mehr. Das Licht, das aus einer Höhe von knapp 50 Metern mehr als 40 Kilometer weit aufs Meer hinaus strahlt, wird seitdem (wie auch in den anderen Sylter Leuchttürmen) ferngesteuert. Kuriosum am Rande: Zwischen 1914 und 1933 befand sich in einem Zimmer des Turms – dort, wo im Außenanstrich ein weißer Ring zu sehen ist – die Hörnumer Schule. In der damals kleinsten Schule Deutschlands durften die Mädchen und Jungen somit etwas genießen, dass ihren Altersgenossen anderswo nicht zuteil wurde: Unterricht mit Meeresblick.
Ab Juli beginnt die Hörnumer Konzertreihe in der St. Thomas Kirche
Die Wyker Puppenbühne gastiert am Donnerstag (23. Mai) ab 11 Uhr im Veranstaltungssaal des Tourismus-Service
Tanzen erwünscht - Jazzfrühschoppen mit der Band Jazzbreeze am Pfingstmontag ab 11:00 Uhr